Notlandung eines Heißluftballon
Am Abend des 21.07.2010 gegen 21 Uhr mußte ein mit 10 Personen besetzter Heißluftballon in der Feldgemarkung zwischen Heldenbergen und Erbstadt wegen eines aufziehenden Gewitters mit starken Sturmböen und Regen notlanden. Dies wurde von mehreren Augenzeugen beobachtet und als Absturz des Heißluftballons interpretiert.
Infolgedessen gingen mehrere Notrufe bei der Rettungsleitstelle des Main-Kinzig-Kreises ein. Da nicht genau bekannt war, wo der Heißluftballon gelandet war und wieviele Personen sich in der Gondel befanden, wurden neben der Feuerwehr Heldenbergen auch die Feuerwehren aus Windecken, Eichen, die Hauptamtlichen Kräfte aus Hanau und die Brandschutzaufsicht des Main-Kinzig- Kreises alarmiert.
Auch mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes wurden zur Einsatzstelle entsand.
Die Feuerwehr Heldenbergen suchte die Feldgemarkung zwischen Heldenbergen und Erbstadt ab und fand nach kurzer Zeit den Heißluftballon unterhalb der Kompostierungsanlag nahe Erbstadt. Von den zehn Ballonfahrern wurde eine Person schwer verletzt und mußte notärztlich versorgt in eine Frankfurter Klinik eingeliefert werden. Drei weitere Personen waren leicht verletzt und wurden in umliegende Kliniken transportiert.
Die Feuerwehr Heldenbergen unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung und Rettung der verletzten Personen.
Der Einsatz war gegen 23 Uhr beendet.
