Am 24. Juli veranstaltete die benachbarte Feuerwehr Eichen zum 10. Mal den „Eicher Fire-Cup“, an dem Feuerwehren aus dem ganzen Bundesgebiet sowie Kroatien und Luxemburg teilnahmen.
An dieser Veranstaltung beteiligte sich auch die Feuerwehr Heldenbergen sehr erfolgreich.
Nach mehreren Wettbewerben im Frühjahr in der Halle war dies für uns der erste Wettbewerb in diesem Jahr unter freiem Himmel.
In der Tageswertung erreichten die Heldenbergener Brandschützer den vierten Platz und konnten sich somit für die Endrunde um den „Fire-Cup“ qualifizieren. Hier kämpften sich die Feuerwehrfrauen und –männer durch mehrere Runden und erreichten letztlich das Finale gegen die Feuerwehr Langenbach (Westerwald / Rheinland Pfalz). Gegen diese konnten wir uns mit einer Zeit von 36 Sekunden behaupten.
Bei der Siegerehrung konnte Gruppenführer Dirk Loscher von Bürgermeister Schultheiß eine große Florianstatur, die als Wanderpokal verwendet wird, entgegen nehmen. Die Mannschaft freute sich sehr über den Erfolg, vor allem da sie in dieser Formation noch nicht lange trainierte. Dies ist ein gutes Zeichen für die beständige und gute Arbeit und Ausbildung der Feuerwehr Heldenbergen.
Am Abend des 21.07.2010 gegen 21 Uhr mußte ein mit 10 Personen besetzter Heißluftballon in der Feldgemarkung zwischen Heldenbergen und Erbstadt wegen eines aufziehenden Gewitters mit starken Sturmböen und Regen notlanden. Dies wurde von mehreren Augenzeugen beobachtet und als Absturz des Heißluftballons interpretiert.
Infolgedessen gingen mehrere Notrufe bei der Rettungsleitstelle des Main-Kinzig-Kreises ein. Da nicht genau bekannt war, wo der Heißluftballon gelandet war und wieviele Personen sich in der Gondel befanden, wurden neben der Feuerwehr Heldenbergen auch die Feuerwehren aus Windecken, Eichen, die Hauptamtlichen Kräfte aus Hanau und die Brandschutzaufsicht des Main-Kinzig- Kreises alarmiert.
Auch mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes wurden zur Einsatzstelle entsand.
Die Feuerwehr Heldenbergen suchte die Feldgemarkung zwischen Heldenbergen und Erbstadt ab und fand nach kurzer Zeit den Heißluftballon unterhalb der Kompostierungsanlag nahe Erbstadt. Von den zehn Ballonfahrern wurde eine Person schwer verletzt und mußte notärztlich versorgt in eine Frankfurter Klinik eingeliefert werden. Drei weitere Personen waren leicht verletzt und wurden in umliegende Kliniken transportiert.
Die Feuerwehr Heldenbergen unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung und Rettung der verletzten Personen.
Der Einsatz war gegen 23 Uhr beendet.
Am 15.07.10 wurde die Feuerwehr Heldenbergen während einer Versorgungsfahrt als „First Responder“ (Ersthelfer) alarmiert. Die Kameraden der Feuerwehr befanden sich in der Nähe einer Unfallstelle und wurden daher durch die Rettungsleitstelle alarmiert, um bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Versorgung der Verletzten zu übernehmen.
Die Feuerwehr Heldenbergen wird zu „First Responder“ Einsätzen alarmiert, wenn die Wehr vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintreffen kann. Dies gewährleistet eine optimale Versorgung von Verletzten, da bereits nach kürzester Zeit Erste Hilfe durch qualifiziertes Personal geleistet wird.
Am 14.07.10 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heldenbergen aufgrund eines starken Unwetters alarmiert.
Als ersten Einsatz galt es, einen umgestürzten Baum auf der Straße zwischen Heldenbergen und Karben zu beseitigen. Zu diesem Einsatz rückten nur zwei Fahrzeuge aus, die weiteren Kameraden besetzten die Wache und waren einsatzbereit. Nach etwa zwei Stunden war sicher, daß das Unwetter ohne weitere größere Schäden zu verursachen an Heldenbergen vorüber gezogen war und uns eine arbeitsreiche Nacht zum Glück erspart blieb.
Am 13.07.10 gegen 14:15Uhr wurde die Feuerwehr Heldenbergen in die Händelstrasse alarmiert, um dort eine verschlossene Wohnungstür zu öffnen. Da keine Eile geboten war, versuchten die Einsatzkräfte nach Absprache mit dem Wohnungsinhaber die Tür ohne Beschädigung zu öffnen. Die Sicherheitstür stellte aber für die legalen Einbrecher ein großes Hindernis da. Der Versuch, über den Balkon in die Wohnung zu gelangen, wurde verworfen, da die Gefahr für die Einsatzkräfte zu hoch eingeschätzt wurde. Es wurde beschlossen, eine private Firma zur Türöffnung zu bestellen. Die Einsatzkräfte konnten nach einer guten Stunde wieder einrücken.
Mit der anhaltenden Hitze und Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr! Eine kleine Unachtsamkeit wie eine Glasscherbe oder ein im hohen Gras geparktes Auto mit erhitztem Katalysator kann dann schon genügen, um einen Flächenbrand zu entfachen.
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Am Samstag, den 26.06.2010 stand für die Mitglieder der Einsatzabteilung unserer Feuerwehr ein besonderer Ausflug an: Bei herrlichem Sommerwetter wurde mit Kanus auf der Lahn von Gießen bis in das ca. 15km flussabwärts gelegene Wetzlar gefahren.
Unterwegs galt es nicht nur, einige Schleusendurchfahrten zu bewältigen, sondern auch das eigene Boot vor den "Wasserattacken" der gut gelaunten Kameraden zu schützen und so möglichst trocken die Zwischenstation für einen kleinen Imbiß zu erreichen.
Gut gestärkt wurde dann die zweite Etappe der Tour in Angriff genommen, um schließlich in Wetzlar die Boote zu verlassen und den erlebnisreichen Tag mit einem Stadtbummel und ausgezeichnetem Essen auf dem Domplatz ausklingen zu lassen, bevor der bereitstehende Bus alle wieder sicher zurück nach Heldenbergen brachte.

Der Ausflug sollte in erster Linie Spaß machen - alle Teilnehmer haben das Erreichen dieses Ziels bestätigt-, jedoch auch die Kameradschaft und das Verständnis von Jung und Alt in der Einsatzabteilung fördern, da im Einsatz die Gesundheit und teilweise sogar das Leben der Einsatzkräfte an der Verlässlichkeit der Kameraden hängt.
Auf dem Dienstplan der gestrigen Bambinistunde stand „Schlauchbootfahren auf der Nidder“. Dabei wurden zwei vermutlich gestohlene oder auf billige Art und Weise entsorgte Fahrräder im Wasser entdeckt. Warum auch immer war eins davon mit einem Seil am Ufer angebunden. Mit Hilfe der Betreuer konnte die Bambinifeuerwehr die zwei Fahrräder bergen. Anschließend wurde der Fund dem Ordnungsamt Nidderau mitgeteilt.
Dies war der erste „Einsatz“ unserer Bambinifeuerwehr. Einerseits freuten sich die Kinder über diesen Fund, andererseits wurde sofort die Frage gestellt, „welche Leute so etwas machen, denn alte Fahrräder kann man doch beim Schrotthändler abgeben“.
Das wissen sogar unsere Kleinsten.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Heldenbergen feiert in diesem Jahr auch der Fußballverein Victoria ein Jubiläum. Anlässlich ihres 100jährigen Bestehens veranstalteten die Fußballer am 19. Juni ein Gaudi-Kleinfeld-Turnier, an dem sich auch die Feuerwehr Heldenbergen beteiligte. Die Mannschaft war mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden, trat man doch gegen teilweise technisch sehr starke Mannschaften an. Dank des guten Teamgeists und mit einer großen Portion Spaß ließen sich die Spieler/-innen nicht entmutigen. Nach einer abwechslungsreichen Vorrunde konnte sich die Mannschaft letztlich auf den 8. Platz in der Gesamtwertung spielen.
Auch bei diesem Turnier zeigte sich wieder, dass die Feuerwehrfrauen und -männer aus Heldenbergen über eine sehr sportliche körperliche Verfassung verfügen, auf welche sie sich jederzeit – im Einsatz – im Dienste der Allgemeinheit verlassen können.
Bonn, 18. Juni 2010 (DVR) – Immer wieder kommt es an Bahnübergängen zu Unfällen mit oftmals verheerenden Folgen. Wo sich Schiene und Straße kreuzen, gelten zwar klare Verkehrsregeln, die der Bahn Vorrang einräumen, doch durch Unkenntnis oder Unachtsamkeit, gepaart mit Leichtsinn, werden europaweit mindestens 600 Verkehrsteilnehmer pro Jahr Opfer von Bahnübergangsunfällen.
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